Baugebiet am falschen Platz

Schließlich ist der Ort völlig ungeeignet für ein Baugebiet. Würden wir eine grundsätzliche städtebauliche Planung zu Rate ziehen, die nicht die Interessen von Investoren bedient, so käme kein Mensch auf die Idee, ausgerechnet zwischen einer Bahnstrecke und einer Bundesstraße oberhalb von zwei Tankstellen ein Baugebiet zu errichten. Auch wäre es völlig abwegig, ein neues Baugebiet ohne Anschluss an vorhandene Bebauung zu planen.

Ein Baugebiet soll nicht abseits sein und zur Ghettobildung anregen, sondern immer wie ein ergänzter Bestandteil der vorhandenen Bebauung wirken.

Probleme wie die des Grundschulbesuchs werden momentan ganz einfach ausgeblendet. Die Kinder müssten nach Traisa gehen, weil das Baugebiet nördlich der Odenwaldstraße liegt. Der Schulweg wäre an der Einmündung der Nieder-Ramstädter Straße in die Odenwaldstraße ausgesprochen gefährlich, das Elterntaxi würde genutzt. Überdies ist die Traisaer Grundschule heute bereits an ihrer Kapazitätsgrenze und angelangt sollte nicht wegen des neuen Baugebiets etwa am Schwimmbad neu errichtet werden müssen.

Einkaufsmöglichkeiten sind nicht vorhanden, reicht die Ver- und Entsorgung mit Wasser usw.? Wir meinen auch, dass all dies erst geklärt sein muss, bevor der Startschuss für ein solches Mammutprojekt gegeben werden kann.

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